Intensivmedizin

Die Intensivstation 13i2 der Universitätsklinik für Innere Medizin I hat bei der Betreuung und Pflege kritisch kranker Patienten zwei klinische Hauptaufgaben:

  • Das Angebot der künstlichen "Organersatz-Therapie" ("life-support") bei akut aufgetretenen lebensbedrohlichem Organversagen (Respiratortherapie bei akutem Lungenversagen, Hämofiltration oder -dialyse bei Nierenversagen, Katecholamintherapie bei Kreislaufversagen, etc.), sowie, je nach Kapazität,
  • Das Monitoring von Patienten mit grenzwertiger Organfunktion zur Vermeidung des Auftretens eines Multiorganversagens mit schlechter Prognose (i.e. frühzeitiges Gegensteuern bei drohender vitaler Gefährdung).

Die Patienten werden mit dem Ziel auf der Intensivstation aufgenommen, das Leben während einer kritischen Krankheitsperiode zu erhalten, sofern die Chance besteht, daß der Patient eine akzeptable Lebensqualität für eine entsprechende Zeitspanne wiedererlangen kann.

Die Intensivstation 13i2 verfügt über 8 Beatmungspositionen, Hämofiltrationsmaschinen, Echocardiographie incl. TEE-Sonde, eine Endoskopieeinheit (Bronchoskopie sowie Gastroskopie), bis hin zur ECMO (Extra-Corporeale-Membran-Oxygenation) oder ILA- (Interventionell-Lung-Assist) Therapie, sodaß mit Hilfe dieser technischen Ausstattung sämtliche invasiven sowie nicht-invasiven diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen für die Patienten zur Verfügung stehen.

Neben der klinischen Tätigkeit wird auf der Intensivstation jedoch auch Wert auf Forschung und Lehre gelegt, wobei hier vor allem praxisrelevante Forschung betrieben wird resp. die klinische Umsetzung theoretischer Konzepte erfolgt. Der Stellenwert der universitären Forschung ist hoch, der Patient aber steht mit seinen individuellen physischen und psychischen Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Die Intensivstation 13i2 ist nach der Norm EN ISO 9001:2008 zertifiziert.